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Zwischenbilanz Wintersaison: Nächtigungszahlen in Tirol im Aufwind

14.03.2024

Die Zahlen der Wintersaison in Tirol stimmen Touristiker positiv. Die Saison folgt auf ein erfolgreiches Tourismusjahr 2022/23, das nahezu an die Werte vor der Corona-Pandemie anknüpft.

Bisherige Zahlen der Wintersaison zeigen Ankunfts- und Nächtigungsplus


Von November 2023 bis Februar 2024 erfasste die Landesstatistik knapp über 18,9 Millionen Übernachtungen und damit rund 3,7 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Auch im Verhältnis zum Vor-Corona-Tourismusjahr 2018/19 kann in diesem Zeitraum ein leichtes Plus von 0,4 Prozent bzw. 76.000 Übernachtungen verzeichnet werden. Vor allem der Februar zeigte sich sehr stark mit einem Zuwachs von 5,4 Prozent im Vergleich zum Februar 2023. Auch bei den Ankünften gab es ein Plus von 4,5 Prozent. Der Durchschnittswert bei der Aufenthaltsdauer liegt für die laufende Wintersaison bei knapp 4,5 Tagen.

Wie in den letzten Jahren kommt die Hälfte der Touristen aus Deutschland. Auf Platz 2 folgen die Niederlande mit einem Anteil von 12,6 Prozent. 9,5 Prozent der bisherigen Winterurlauber in Tirol waren Inlandstouristen, die somit die drittstärkste Gruppe darstellen. Weitere wichtige Quellmärkte sind die Schweiz mit Liechtenstein, das Vereinigte Königreich und Belgien. Die Zahl der Touristen aus Belgien ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und ist inzwischen um 46,2 Prozent größer als noch 2019. Im Vergleich mit 2019 zeigt die Statistik außerdem große Zuwächse bei den Herkunftsländern Niederlande (+20,4 Prozent) und USA (+32,3 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr kamen heuer bisher außerdem deutlich mehr Gäste aus Polen (+12,3 Prozent) und Tschechien (+10,6 Prozent).

Positives Tourismusjahr 2023


Mit 48,5 Millionen Nächtigungen von 1. November 2022 bis 31. Oktober 2023 verbuchte Tirol um 11,8 Prozent mehr als im Vorjahr und verfehlte damit nur knapp das Ergebnis des Jahres 2018/19 (49,6 Millionen Nächtigungen). Dabei entfielen knapp 35 Prozent der Nächtigungen auf die gehobene Hotellerie (4- und 5-Sterne-Hotels). Klar auf Platz 1 im Bereich Übernachtungen liegt seit Jahren die Gemeinde Sölden mit insgesamt über 2,5 Millionen Übernachtungen. Zu den Top 5 in dieser Gruppe zählen zudem Innsbruck (1,77 Millionen), Mayrhofen (1,5 Millionen), Ischgl (1,46 Millionen) und Neustift/Stubaital (1,2 Millionen).

Der Sommertourismus spielt in Tirol eine zunehmend wichtige Rolle. Der Sommer 2023 verzeichnete mehr Ankünfte als der Winter 2022/23, allerdings weniger Übernachtungen. Die Aufenthaltsdauer betrug also im Durchschnitt für den Sommer rund 3,6 Tage, für den Winter rund 4,5 Tage. Die Bettenzahl lag im Sommer bei 325.000, im Winter bei 328.000.

Tirol ist unangefochtener Tourismus-Spitzenreiter Österreichs

 

  • Das Bundesland Tirol verbucht im langjährigen Schnitt ein Drittel aller Nächtigungen österreichweit.
  • Die touristische Wertschöpfung betrug 2022/23 5,9 Milliarden Euro.
  • Die Zahl der touristischen Betriebe lag 2022/23 bei 22.931.
  • In Tirol und Wien gibt es mehr touristische Betriebe als im Rest von Österreich.
  • Der Tiroler Tourismus beschäftigt rund 50.000 Mitarbeiter.
  • Die FAFGA ist die Leitmesse für Tourismus in Tirol. Die Top-Tourismusthemen werden vom 16. bis 18. September 2024 auf der Messe Innsbruck präsentiert und diskutiert.

 



Mehr dazu:

Quellen: Landesstatistik Tirol, Statistik Austria, Tirol Werbung, Tirol Tourism Research

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